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Wahl der Heizung: CO2-Preis hat Einfluss auf künftige Heizkosten

Heizen mit Gasheizung und Ölheizung wird teurer

Heizkörper ThermostatBild größer anzeigen

Die Heizkosten im Blick: Bei der Auswahl der Heizung für den Neubau spielen auch die künftigen Heizkosten eine Rolle. Bauherren sollten auf den CO2-Preis achten und auf erneuerbare Energien setzen

Foto: Verbraucherzentrale NRW

Heizung im Neubau - das sind die aktuellen Zahlen vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) dazu: Mit einem Anteil von rund 37 Prozent ist die Gasheizung die Nummer eins. Am zweithäufigsten werden Wärmepumpen verbaut (30 Prozent). Mehr als jede vierte neue Wohnung wird mit einer Fernwärme-Heizung ausgestattet. Die Ölheizung spielt im Neubau keine Rolle mehr.

Und auch die Rolle der Gasheizung im Neubau könnte sich in den kommenden Jahren ändern, denn das Heizen mit Gas wird ab 2021 durch die CO2-Abgabe deutlich teurer. Denn ab dem 1. Januar 2021 werden klimaschädliche fossile Brennstoffe mit einem Preis von 25 Euro pro Tonne CO2 belegt. Damit verteuern sich Öl und Diesel um 7,9 Cent pro Liter, Benzin um 7 Cent pro Liter und Erdgas um 0,6 Cent pro Kilowattstunde.

CO2-Preis bei Auswahl der Heizung im Neubau beachten
Um die künftigen Heizkosten im neuen Eigenheim realistisch kalkulieren zu können, sollten Bauherren den CO2-Preis beachten. Für einen Neubau mit Gasheizung bedeutet das: Bei einem Gasverbrauch von 20.000 kWh ist 2021 mit einem CO2-Preis von 120 Euro zu rechnen. Im Jahr 2025 liegt dieser bei 264 Euro, Tendenz weiter steigend.

Ausgenommen von der CO2-Abgabe sind Heizsysteme auf Basis erneuerbarer Energien wie Wärmepumpe, Pelletheizung, Holzheizung und Solarthermie. Diesen Heizsystemen sollten Bauherren den Vorzug geben, um Preissteigerungen bei den Heizkosten zu vermeiden.

Entlastung beim Strompreis geplant
Als Ausgleich für die Mehrkosten beim Tanken und Heizen ist unter anderem eine Entlastung der Haushalte über die Senkung des Strompreises geplant. Das macht auch den Wechsel zu strombasierten Alternativen wie Elektroautos oder Wärmepumpen finanziell attraktiver. Außerdem wird das Heizen mit erneuerbaren Energien mit attraktiven Zuschüssen gefördert.

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Quelle: Verbraucherzentrale NRW / BMU / BDEW
 

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