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Baubeschreibung: Mindeststandard oder Qualität?

Der Teufel steckt oft im Detail / Kostenrisiken prüfen

Neubau im RohbauBild größer anzeigen

Welcher Putz? Wie viele Steckdosen? Was für Innentüren? Solche Details sollten Bauherren unbedingt in der Baubeschreibung festhalten lassen

Foto: aktion pro eigenheim

Kostenrisiko Grundstücksbeschaffenheit
Ein Klassiker in der Baubeschreibung ist die Annahme, dass es sich um ein ebenes Grundstück handelt. Kalkuliert wird das Angebot unter Idealbedingungen. Ebenes Terrain ist am einfachsten und damit auch am preiswertesten zu bebauen. Je aufwändiger Keller und Gründung geplant werden müssen, umso teurer werden sie. Doch das kann ein erhebliches Kostenrisiko sein, denn natürlich entsprechen nur wenige Grundstücke diesen Idealbedingungen! Nur ein Baugrundgutachten bringt Planungssicherheit im Hinblick auf Keller und Gründung.

Wie glatt soll’s sein an der Wand?
Auch ein Blick auf die Qualität der Innenausstattung lohnt sich. Putz beispielsweise wird meistens in der Qualität "Q2" angeboten. Das ist ein passabler, leicht körniger Putz, auf dem Raufaser tapeziert werden kann. Für edlere Papiertapeten brauchen Bauherren aber die feinere Qualität "Q3". Und wer seine Wände einfach nur streichen möchte, sollte sich für den sehr feinen Putz der Qualitätsstufe "Q4" entscheiden. Je höher die Qualität, umso teurer der Putz - Bauherren sollten ihre Wünsche genau angeben, damit die Kosten richtig kalkuliert werden können.

Steckdosen und Co - auch bei Elektroinstallation auf Details achten
Oft unterschätzen Bauherren auch die Anzahl der benötigten Steckdosen. Was die Baufirmen anbieten, reicht meistens nicht aus - Bauherren müssen also nachbessern, und zwar möglichst gleich im Bauvertrag und nicht erst später auf der Baustelle. Auch bei der Sicherheit muss oft aufgestockt werden: Zwei Schutzschalter in der Baubeschreibung klingen gut, optimal wären allerdings vier bis fünf. Experten empfehlen auch den Einbau eines Überspannungsschutzes, um teure Technik vor Spannungsschwankungen bei Blitzeinschlägen in der Nachbarschaft zu schützen. In den meisten Baubeschreibungen ist der Überspannungsschutz aber nicht einmal erwähnt.

Qualität der Innentüren ist wichtig für Schallschutz
Wenig Beachtung schenken angehende Bauherren auch der Qualität von Innentüren. Sie werden meistens ohne Qualitätsangabe angeboten, naturfarben oder weiß lackiert oder auch beschichtet. Über den Aufbau der Türen und deren Schallschutz-Qualität verlieren die Firmen in der Baubeschreibung allerdings kein Wort. Dabei ist das Innenleben des Türblatts entscheidend für Lebensdauer und Schallschutz. Eine einfache Pappwabentür lässt sich mit einem kräftigen Faustschlag zerstören und ist auch dementsprechend hellhörig. Deutlich schwerer und robuster sind Türen mit Röhrenspanstreifeneinlagen oder besser Röhrenspanplatten. Denn: Je stabiler die Tür, umso schwerer ist sie und folglich auch umso schalldämmender. Das ist im Familienheim auch in Nicht-Coronazeiten wichtig.

Mindeststandard oder Qualität? Bauherren müssen ihre Wünsche in Bauvertrag hineinverhandeln
Bauherren sollten sich im Vertrag nicht nur ansehen, was alles enthalten ist, sondern auch hinterfragen, in welcher Qualität etwas angeboten wird. Nur weil das Kürzel "DIN" davor steht, heißt es noch nicht, dass es den Ansprüchen der Bauherren entspricht. Wer eine bestimmte Qualität haben möchte, muss sich informieren, entscheiden und seine Wünsche explizit in den Bauvertrag hineinverhandeln. Andernfalls bekommen die Bauherren nur den Mindeststandard, und der ist vielleicht über die vielen Jahrzehnte, die eine Familie das Haus bewohnen möchte, einfach nicht ausreichend!
Andererseits kann auch die Wahl des Mindeststandards eine Entscheidung sein, die Bauherren ganz bewusst treffen, um sparsam zu bauen. Sie müssen eben nur frühzeitig wissen, was hinter den einzelnen Angeboten steckt - gerade auch im Hinblick auf die Qualität und Lebensdauer der jeweiligen Baustoffe.

 
 
 
Quelle: Verband privater Bauherren (VPB)
 

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